Handwerksbetriebe haben meist genug zu tun, und viele Aufträge kommen über Empfehlungen. Trotzdem schaut fast jeder Neukunde vorher online nach. Wer dort nichts oder etwas Veraltetes findet, ruft oft gar nicht erst an. Eine gute Website muss für einen Handwerker nicht groß sein, sie muss aber das Wichtige zeigen und es leicht machen, Kontakt aufzunehmen.
Was Kunden in den ersten Sekunden wissen wollen
Wer auf deiner Seite landet, will drei Fragen beantwortet haben: Macht dieser Betrieb, was ich brauche? Arbeitet er in meiner Gegend? Wie erreiche ich ihn? Das gehört daher nach ganz oben: dein Gewerk, dein Einzugsgebiet und eine Telefonnummer, die sich am Handy mit einem Tipp anrufen lässt.
Die Seiten, die ein Handwerksbetrieb braucht
- Startseite: Was du machst, wo du arbeitest, ein starkes Foto, Telefon und Anfrage-Button.
- Leistungen: Am besten eine eigene Seite pro Hauptleistung, etwa „Heizungstausch“, „Photovoltaik“ oder „Badsanierung“, jeweils mit Ortsbezug.
- Referenzen: Echte Projekte mit Fotos, Ort und kurzer Beschreibung, was gemacht wurde.
- Über uns: Wer arbeitet bei dir? Gesichter und Namen schaffen Vertrauen, gerade im Handwerk.
- Kontakt: Telefon, E-Mail, Adresse, Einsatzgebiet, Öffnungszeiten und ein kurzes Anfrageformular.
- Impressum und Datenschutz: Pflicht, siehe Impressum und Datenschutz in Österreich.
Fotos sind dein stärkstes Argument
Ein sauber verlegter Boden, eine ordentlich montierte Anlage, ein Team in Arbeitskleidung: Das überzeugt mehr als jeder Text. Vorher-Nachher-Bilder funktionieren besonders gut. Ein Smartphone mit guter Kamera reicht, wenn Licht und Bildausschnitt passen. Schreib zu jedem Bild kurz, wo es entstanden ist und was gemacht wurde, das hilft auch bei Google.
Hol dir bei Fotos von Kundenobjekten vorher das Okay ein. Gesichter, Nummernschilder und erkennbare Hausnummern solltest du nicht ohne Zustimmung veröffentlichen.
So wird aus dem Besuch eine Anfrage
- Telefon-Button am Handy, der immer erreichbar bleibt.
- Kurzes Formular mit Name, Telefonnummer und Anliegen. Je weniger Felder, desto mehr Anfragen.
- Klare Antwortzeit: „Ich melde mich innerhalb eines Werktags.“ Dann musst du das auch einhalten.
- Bewertungen sichtbar machen: Zufriedene Kunden schreiben oft nur, wenn du sie bittest. Wie, steht im Artikel Google-Bewertungen gewinnen.
Gefunden werden: Google und Karte
Handwerker werden meist lokal gesucht: „Installateur Dornbirn“, „Dachdecker Bregenz“. Neben der Website zählt daher ein vollständiges Google-Unternehmensprofil. Wie du lokal sichtbar wirst, erklärt der Artikel Lokale SEO in Vorarlberg. Plane außerdem Zeit ein, sie zu pflegen: neue Referenzen, aktuelle Urlaubszeiten und eine kurze Antwort auf jede Bewertung.
Was das kostet
Eine schlanke Firmenwebsite mit den genannten Seiten ist günstiger, als viele denken. Was in der Region üblich ist, steht im Artikel Was kostet eine Website in Vorarlberg?.
Wie ich es bei by Metzler mache
by Metzler ist eine kleine Digitalagentur in Dornbirn, du arbeitest direkt mit mir. Eine Website kostet ab 900 € (einmalig, Endpreis, kein Abo), Hosting 39 € pro Monat, mit Betreuung 100 € pro Monat, beides monatlich kündbar. Alle Preise stehen auf der Seite Preise, den Ablauf findest du unter Website erstellen lassen in Dornbirn.
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